OEMs können mithilfe des 1,2-GHz-DSP und einer optimierten LTE- Softwarebibliothek von TI bestehende Plattformen schnell und einfach erweitern
DALLAS (9. Februar 2009) – Texas Instruments (TI) (NYSE:TXN) hat mit dem TMS320TCI6487 einen neuen 1,2-GHz-Prozessor entwickelt, der speziell den Anforderungen des rechenintensiven LTE (Long Term Evolution)-Mobilfunkstandards entspricht. Der digitale Signalprozessor (DSP) erreicht mit seinen drei Kernen eine Verarbeitungsgeschwindigkeit von 3,6 GHz und bietet in Verbindung mit einer leistungsstarken Softwarebibliothek die notwendige Performance zur Abarbeitung der komplexen Algorithmen des LTE Standards. Mit der neuen LTE-Lösung von TI können OEMs ihre bestehenden Basisstationen erweitern und zusätzliche Funktionen und noch komplexere Algorithmen anwenden, ohne dass dafür das Leiterplattendesign erneuert werden muss.
TI’s optimierte Softwarebibliothek für LTE nutzt darüber hinaus spezielle Beschleuniger und Anweisungen, mit denen die Effizienz bestehender Systeme erhöht wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.ti.com/morelte.
„Mehr als 18 Mobilfunkanbieter weltweit haben in letzter Zeit bekannt gegeben, LTE in ihren Netzen einführen zu wollen. Bis zum Jahr 2012 ergibt sich voraussichtlich bei der Mobilfunk- Infrastruktur ein Bedarf von 8,5 Mrd. Dollar”, erläutert Jagdish Rebello, Director und Principal Analyst für Consumer and Wireless Research beim Marktforschungsunternehmen iSuppli. „Ein maßgeblicher Faktor für die Einführung von LTE ist die ständig steigende Nachfrage der Konsumenten nach datenintensiven Anwendungen auf mobilen Internet-Geräten oder Smartphones.. Beispiele sind interaktive Spiele im Web, Streaming Video und standortbezogene Anwendungen, die einen deutlich höheren Bandbreitenbedarf haben und keine Latenzzeiten erlauben. Um diese anspruchsvollen Netzwerkanforderungen zu erfüllen und gleichzeitig die Kosten zu optimieren, benötigen Hersteller von Basisstationen und Mobilfunkanbieter eine leistungsfähige und skalierbare Lösung wie die von TI.”
„Unser 1-GHz-DSP TCI6487 wird derzeit im Rahmen der laufenden Entwicklungs-, Labor- und Feldversuche in acht der zehn wichtigsten OEM-LTE-Systeme eingesetzt – ein Beleg dafür, dass TI bei seinen Produkten die Kundenarchitektur klar vor Augen hat und so eine effiziente Implementierung neuer Technologien ermöglicht,” erklärt Kathy Brown, General Manager des Bereichs Wireless Basestation Infrastructure bei TI. „Durch Leistungssteigerungen bei unseren C64x+TM-basierten DSPs versetzen wir unsere Kunden in die Lage, neue Funktionen und Anforderungen schnell und effektiv umzusetzen, wodurch die Kosten reduziert werden und die Markteinführung verkürzt wird.”
Für eine erfolgreiche LTE-Implementierung ist eine robuste Software eine Grundvoraussetzung. Die bereits in dritter Version vorliegende LTE-Softwarebibliothek von TI beinhaltet optimierte Funktionen für sämtliche Elemente der Signalverarbeitungskette. Zusätzlich hat TI eine Software herausgebracht, die mittels On-Chip-Beschleunigung eine Dekodierung der Uplink-Channel Quality Information (CQI) unterstützt. Auf diese Weise können bis zu 1 GHz DSP-Verarbeitungsleistung eingespart werden – soviel, wie ein zusätzlicher DSP-Kern leisten würde. Von Tata Elxsi und mimoOn gibt es ein komplettes Referenzdesign für die physikalische Schicht, bei dem die LTE-Bibliothek von TI eingebunden wurde.
TI bietet darüber hinaus eine Referenzplattform von Commagility an, mit der Kunden in kürzester Zeit ihre Netzwerke evaluieren und das Systemdesign optimieren können, was die Implementierung von LTE deutlich beschleunigt. Zusätzlich deckt TI die komplette analoge Signalkette für LTE ab, wie etwa Datenwandler, RF-Produkte, Power Management, Taktgeber und Verstärker.
Funktionen und Vorteile
Der TCI6487 umfasst drei DSP-Kerne, die jeweils mit 1,2 GHz getaktet sind. Jeder der drei Kerne verfügt über einen eigenen 1 MB großen L2-Speicher und einen 32 KB großen L1-Daten- und Programmcache. Dadurch werden Zugriffe auf chipexterne Speicher reduziert und effiziente Software-Architekturen ermöglicht. Die benutzerfreundlichen und effizienten Kompilierungstools von TI verkürzen den Zeitaufwand für das Entwickeln und Testen neuer Software-Funktionen.
Der TCI6487 ist außerdem mit zusätzlichen Hochleistungs-Beschleunigern und Peripherieschnittstellen ausgestattet, die für den Einsatz in Mobilfunknetzen optimiert sind. Jeder der drei DSP-Kerne umfasst eine RSA-Einheit, mit der sich die Dekodierung der LTE-CQI-Informationen beschleunigen lässt. Bei einem 20MHz LTE-System kann so pro Sektor 1 GHz Prozessorleistung eingespart werden. Dank ihrer Flexibilität und einfachen Handhabung eignen sich die TI-DSPs ideal für Multi-Standard Implementierungen, oder auch als die Kerntechnology für Standard spezifische Implementierungen.
Neben der LTE-Softwarebibliothek bietet TI auch optimierte Bibliotheken für WiMAX und WCDMA an und unterstützt damit standardübergreifende Entwicklungen. Die Bibliotheken ermöglichen eine höhere Kanaldichte und reduzieren gleichzeitig den Stromverbrauch pro Kanal. Die Software wurde für TI’s Carrier-Class-Umgebung entwickelt und getestet, so dass die Hersteller von Basisstationen sich auf ihre eigene System-Software konzentrieren können.
Verfügbarkeit
Muster des 1,2-GHz-TCI6487 werden im ersten Quartal 2009 einigen ausgewählten Kunden im Bereich Mobilfunkinfrastruktur zur Verfügung gestellt. Im zweiten Quartal soll der Prozessor dann allgemein verfügbar sein. Er wird außerdem auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt (16.-19. Februar, Halle 8, TI-Messestand 8A84).
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Über Texas Instruments
Texas Instruments (NYSE: TXN) unterstützt seine Kunden dabei, Herausforderungen intelligent zu lösen und neue elektronische Anwendungen u. a. in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit, Umwelt und Unterhaltung zu entwickeln. Als global tätiges Halbleiterunternehmen mit Fertigungs-, Entwicklungs- bzw. Vertriebsstandorten in mehr als 25 Ländern bietet TI seinen Kunden innovative Lösungen für die Zukunft. Weitere Informationen finden Sie unter www.ti.com.
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Die in dieser Pressemitteilung gemachten Aussagen in Bezug auf die Verfügbarkeit von TI-Produkten sowie andere Aussagen über die Auffassungen, Ziele und Erwartungen des Managements sind als „forward-looking statements” (Zukunftsprognosen) gemäß dem Private Securities Litigation Reform Act von 1995 zu betrachten. Sie unterliegen gewissen Risiken und Unsicherheiten, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den in diesen Aussagen genannten oder implizierten Ergebnissen abweichen. Neben den in der neuesten Version des Formulars 10-K von TI genannten Faktoren können auch die nachstehend genannten Faktoren zu wesentlichen Abweichungen von den in der vorliegenden Pressemitteilung gemachten Aussagen führen: tatsächliche Marktnachfrage nach Verstärkerprodukten und hier insbesondere nach Produkten von TI sowie tatsächliche Zertifizierungstestergebnisse in Bezug auf TI-Produkte. TI lehnt jede Absicht oder Verpflichtung ab, Aussagen über zukünftige Entwicklungen aufgrund von Entwicklungen nach der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung zu aktualisieren.
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Kategorien: Mobile World Congress 09, Pressemappen, Pressemitteilungen, Wireless
Veröffentlicht von Andrea Hauptfleisch am 9. Februar 2009 um 18:42 Uhr
Tags: Long Term Evolution, LTE, Mobilfunk, Wireless

