Texas Instruments wird zwei japanische Wafer-Fabriken und Produktionsmaschinen im japanischen Aizu-Wakamatsu erwerben. Die Produktionsstätten werden derzeit noch von Spanison Japan Limited (SJL) betrieben. Mit dem Kauf der Fabriken kann TI seine Produktionskapazitäten für Analog-ICs kosteneffizient erweitern. TI erwirbt eine 200-mm Wafer-Fabrik, die aktuell in Betrieb ist und eine inaktive Fabrik, die sowohl 200-mm als auch 300-mm Wafer produzieren kann. TI wird die aktive 200-mm Fabrik weiter betreiben und kann damit den Umsatz mit analogen Halbleitern um mehr als eine Milliarde US-Dollar jährlich erhöhen. Die zweite Fabrik wird TI künftige Kapazitätserweiterungen ermöglichen. TI plant mit den Fabriken nahezu alle SJL-Mitarbeiter in Aizu zu übernehmen.
Darüber hinaus wird TI 300-mm-Wafer-Produktionsmaschinen kaufen. Die meisten davon werden in der Fabrik in Richardson, Texas, installiert. Damit will TI die zweite Phase der sogenannten RFAB, der weltweit ersten Produktionsstätte für Analog-Chips auf 300-mm Wafern, abschließen. Dann wird die RFAB TI einen zusätzlichen Umsatz von zwei Milliarden US-Dollar ermöglichen.
„Die Analog-Technik ist bei allen elektronischen Geräten die zentrale Schnittstelle zwischen der realen und der digitalen Welt,” erklärt Gregg Lowe, Senior Vice President der Analog Business Unit bei Texas Instruments. „Der Ausbau unserer Produktionskapazitäten für Analog-ICs ist ein strategisch wichtiger Schritt, um der Nachfrage unserer Kunden jetzt und auch in Zukunft nachkommen zu können.”
Weitere Informationen finden Sie unter www.ti.com/aizu-pr.
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